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Was ist Feng Shui?
Mit einer bewußten Gestaltung des Gartens lassen sich gezielt Wohlbefinden und Lebensqualität fördern. Der Weg zu einem Garten für die Sinne ist Feng Shui (wörtlich: Wind & Wasser).

Für Feng Shui gibt es keine Faustregeln. Bereits das Rauschen des Windes durch die Blätter eines Baumes ist Feng Shui. Dabei wird Energie frei, die die Chinesen mit "Chi" beschreiben. Aber Chi steckt nicht nur im Wind, auch ein Wasserspiel, eine Vogeltränke oder ein romantischer Sitzplatz, sogar ein toter Stein können Energie freisetzen. "Gemessen" wird das Chi am eigenen Befinden. Fühle ich mich wohl an einem Ort, stimmt das Chi in meiner Umgebung.

Charakteristisch für einen harmonischen Feng- Shui-Garten ist das freie Fließen der Kraftströme.
Gartenelemente wie Pflanzen, Steine, Bänke und Torbögen bündeln diese Ströme wie ein Brennglas zu möglichst vielen Energiebrennpunkten. Gestalten Sie Ihren Garten deshalb abwechslungsreich und fantasievoll, damit die Energieströme alle Gartenbereiche „genüßlich umschmeicheln“ können.
Feng Shui   - das Geheimnis eines harmonischen Gartens
1. Schritt: Sich vor störenden Außenfaktoren schützen
Der Schritt zum Energie-Garten führt über eine Umgebungsanalyse. Stört Sie Straßenlärm oder sticht eine gegenüberliegende Hauswand häßlich ins Auge? Als Schutz vor aggressiven Einflüssen kann eine Bepflanzung dienen. Oder Dekorelemente wie Rosenkugeln reflektieren störende Außenfaktoren.

2. Schritt: Hauszugang
Damit freie Energieflüsse sich entfalten können, sollte ein schwungvoller, trittsicherer, gut beleuchteter
Weg, idealerweise aus Naturmaterialien, zum Haus führen. Negativ wirken kerzengerade "Rennbahnen" aus Beton und sich in den Weg stellende, mächtige Büsche. Auch Elemente anderer Gartenstile können eingegliedert werden, wie Rosenbögen aus Bauerngärten als Tore zum paradiesischen Energiegarten. Das Durchschreiten eines Rosenbogens reinigt und harmonisiert.

3. Schritt: Der Garten

Die Chinesen ordnen bestimmten Tiergestalten Eigenschaften zu, die Einfluß auf das Hausgrundstück
nehmen. Dabei kann die Umsetzung der Tiersymbole sehr unterschiedlich sein. Zwei Beispiele von vielen: An der linken Gartenseite wacht der "Drache" in Form einer Baumgruppe oder eines besonders schönen Steins. Gegenüber ruht der "Tiger", ausgedrückt durch ein lockeres Staudenarrangement. In Hauptrichtung vom Haus aus gesehen erhebt sich der „Phönix“ mit einem freien Blick in die Landschaft oder auf einen schönen Blickfang am Ende des Gartens. Für jeden Menschentyp gibt es Pflanzen und
Gegenstände, die besonders harmonisch zu ihm passen. Beschrieben werden diese Charaktere durch das Energiesystem der "Fünf Elemente", Feuer, Holz, Erde, Metall und Wasser.
Ein Beispiel:
Erd-Energie kann Alltagshektik entgegenwirken, etwa durch "erdige" , meist flache, bodennahe Gartenelemente wie Ton- und Keramikgefäße oder Steine. Pflanzen der Erd- Kategorie sind u.a. Flieder, Schneeglöckchen, Steinkraut und Hauswurz. "Feuerpflanzen" dagegen sind meist steil „auflodernd“ und in rotorange Tönen, beispielsweise Sonnenblumen, Pfaffenhütchen und Gladiole. ..
Allgemeine Tipps zur Gestaltung
Machen Sie Ihren Garten zum Ballsaal, in dem Heiterkeit und Harmonie herrscht. Zusätzlich belebt Wasser den Garten. Ein Springbrunnen, ein Bächlein - die Möglichkeiten sind unbegrenzt. Lassen Sie Yin & Yang, die gegensätzlichen Kräfte, einfließen. Schaffen Sie zum Beispiel ruhige und aktive Zonen, also Partybereich contra Ruheplatz. Spielen Sie das Spiel der Gegensätze nach dem Motto: alles hat seinen Platz wenn das Gleichgewicht stimmt. Fördern Sie das sinnliche Gartenerlebnis. Duft und Farbe erfreuen Geschmacks- und Geruchssinn. Steine und Rinde lassen sich berühren und befühlen. Ein Klangspiel, plätscherndes Wasser oder ein Kiesweg erfreuen das Ohr. Haben Sie Mut zur eigenen Fantasie. Gestalten Sie Ihren Garten intuitiv.
Beliebte Feng Shui-Elemente sind...
... Wasser, Steine, Beleuchtung, Keramikgefäße, Rosenkugeln, Wind- und Klangspiele, Humorvolles
Das Geheimnis der 9 Bagua-Zonen
Feng Shui teilt (Garten- Räume in 9 gleich große Felder ein, die durch das Zuordnen ausgewählter Elemente, Farben, Charakteristika
einen bestimmten Lebensbereichen verkörpern. Wenn alle Bereiche sorgfältig ausgestattet werden, wird ein harmonisches Gleichgewicht der Energien erzielt . Das oben stehende Bagua gibt einen ersten Einblick. Dazu folgende Erklärungen:
1. Reichtum
- anregend gestalten
- gesunde und kräftige Pflanzen
- gutes Licht
- Farben: Grün, Türkis und Blautöne
-
2. Ruhm
- inspirierende Gartenkunst
- helle, strahlende, funkelnde Accessoires (Lampen, Spiegel)
- Holzelemente

3. Partnerschaft
- nichts störendes, kaputtes, schmutziges
- paarweise Elemente
- viel Freude
- Erdelemente
- Farben: Gelb, Ocker, Orange, Rotbraun

4. Familie
- nichts altes, verstaubtes
- wenig Metall, mehr Holzelemente
- Wasser (Teich, Vogeltränke)
- Farben: kräftiges Grün, Türkis, Blau

5. Tai Chi (Energiezentrum)
- frei und unverbraucht
- zum Zentrum hinführen (Wege)
- Rasen-/Zen-Fläche
- wenig Metall, mehr Erdelemente
- Farben: Gelb, Ocker, Orange, Rotbraun

6. Kinder
- freudige, farbige Elemente, "Frischer Wind" mit Windspielen, Kugeln, Bändern
- viel Metall- / Erdelemente, wenig Feuer
- wenig arbeitsintensiv
- Farben: Weiß, Silber, Grau, Gold, Gelb

7. Wissen
- alle Erd- und Feuerelemente
- Ruhe und Besinnung
- Keramik und Be(Er-)leuchtung
- Farben: Gelb, Braun, Orange, Rot

8. Karriere
- hell, lebendig, dynamisch
- fließende Wege, Wasser
- runde, sanfte Formen
- offen, ordentlich überschaubar
- Farben: Blau, Weiß, Silber, Bronze

9. Hilfreiche Freunde
- heimelige Athmosphäre
- nach oben offen halten
- viel Metall, wenig Feuer
- Geschenke aufstellen, Klangspiele
- Farben: Weiß, Silber, Gold, Orange




Zusammenfassung nach einem Vortrag von Günther Sator, Verfasser der Feng Shui-Bücher "Feng Shui - Garten für die Sinne"
und "Feng Shui für jeden Garten", erschienen im Gräfe & Unzer Verlag, München.
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