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Raiffeisenstraße 6
51570 Windeck- Rosbach
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Richtige Standortwahl
Rosen sind Sonnenkinder. Wie wir Menschen auch, lieben sie luftige Plätze mit Sonnenscheingarantie. Auf für Rosen geeigneten Standorten bleiben robuste Rosensorten ohne Einsatz von Pflanzenschutzmitteln gesund und vital. Sonnige Standorte sorgen für das rasche Abtrocknen nasser Rosenblätter, wodurch die Anfälligkeit durch leidige Pilzkrankheiten spürbar gemindert wird. Rosen sind ausgesprochene Tiefwurzler, die ihre Wurzeln ziemlich schnell ins Erdreich hinabsenken. Im Garten bevorzugen Rosen deshalb einen tiefgründigen, sandig-lehmigen Boden mit ausreichenden Humus- und Nährstoffanteilen. Rosen sind bodentolerant - in allen unverdichteten Gartenböden, in denen auch
andere Ziergehölze problemlos wachsen, ist auch eine Rosenpflanzung möglich. Ein absolut ungeeigneter Standort für Rosen liegt unter den Kronentraufen alter, großkroniger Laubbäume. Im Tropfbereich der Kronen kann das Laub der Rosenpflanzen nicht schnell genug abtrocknen, Mehltau- und Sternrußtaupilze finden einen idealen Nährboden. Hinweis: Bevor Sie Rosen auf Standorte pflanzen, auf denen bereits mehrere Jahre Rosen gewachsen sind, sollten Sie sich über geeignete Maßnahmen informieren, wie Sie einen Kümmerwuchs der neugepflanzten Rosen vermeiden können. Wir beraten Sie gerne.
Containerrosen    Richtig pflanzen und pflegen
Standorte für Kübelrosen
Rosen sind Sonnenanbeter, gleichwohl aber keine Hitzefanatiker. Dies gilt insbesondere für großlaubige Rosen in Kübeln und Gefäßen, die auf absonnigen Terrassenstandorten hitzige Hundstage besser ertragen. Extrem heiße Südlagen, kombiniert mit hitzespeichernden Mauern, Gehwegplatten und Asphalt, wirken wie ein Backofen. Die Folge sind Blattverbrennungen. Zudem fördert extreme Lufttrockenheit die Ausbreitung von Spinnmilben, die lästige
Plagegeister sein können.
Böden gut vorbereiten
Entscheidend für jede Rosenpflanzung ist die gründliche Bodenvorbereitung. Verdichtungen sind unbedingt aufzubrechen. Entfernen Sie vor dem Pflanzen der Rosen alle Wurzelunkräuter - am besten mit der Grabegabel - aus dem Beet. Bodenverbesserungsmittel führen organische Materialien in den Bio-Kreislauf zurück, ein Vorgang, der das Bodenleben und damit das Wachstum der Rosen fördert.
So pflanzen Sie Containerrosen richtig
Ziehen Sie die Rosen vorsichtig aus den Töpfen heraus. Lockern Sie den Wurzelfilz um den Ballen mit der Hand oder einer kleinen Harke auf. Tauchen Sie die gut und fest durchwurzelten Ballen vor dem Pflanzen so lange in einen Eimer Wasser, bis keine Blasen mehr aufsteigen. Dies dauert etwa eine Minute.
Das Pflanzloch sollte nach dem Ausheben nach allen Seiten eine Handbreit größer als der Ballen sein. Mischen Sie einige Körner Langzeitdünger unter die Pflanzerde. Die Sohle des Pflanzlochs lockern Sie mit der Grabegabel gründlich auf, damit ein einwandfreier Wasserabfluß möglich ist. Die Ballen der Containerrosen bestehen aus humusreichen und mit Nährstoffen gut versorgten Pflanzerden, damit sich die Pflanzen gut und gesund entwickeln können. Nach dem Auspflanzen sollen die Rosenwurzeln rasch neue Wurzeln außerhalb des Containerballens bilden. Deshalb muss auch der Boden um das  flanzloch
herum locker sein. Brechen Sie ihn deshalb zusätzlich mit einer Grabegabel auf.
Die Pflanztiefe von Containerrosen orientiert sich nicht an der Ballengröße, sondern an der Veredlungsstelle der Rose. Stellen Sie nun die Rose in das Pflanzloch. Nach dem Pflanzen muss sich die Veredlungsstelle 5 cm tief in der Erde befinden.
Füllen Sie die Pflanzgrube mit der Pflanzlocherde
auf und treten Sie die Rose leicht mit dem
Absatz an.
Schlämmen Sie mit dem Gartenschlauch nach dem Pflanzen die Rosen kräftig ein, um eventuelle Hohlräume zu schließen und für einen optimalen Bodenschluß zu sorgen.
Anhäufeln bei Herbstpflanzung nie vergessen
Angehäufelt wird bei der Herbstpflanzung. Das Anhäufeln schützt die Rosen vor Wind, Sonne und Frost. Ziehen Sie nach dem Pflanzen die Erde um die Rose  etwa 15 cm hoch, so dass nur noch die Triebspitzen der Rosenstöcke zu sehen sind. Die Herbstpflanzung wird im April abgehäufelt - frühestens jedoch, wenn die Neutriebe eine Länge von 10 cm erreicht haben.
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